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Monitoring und Eingrenzungsmaßnahmen

Untersuchungen zur Wirksamkeit bestehender Eingrenzungsmaßnahmen, Verbesserung des Monitorings bei geringen Populationsdichten und Erarbeitung wirksamer Eingrenzungsprogramme

 

Ziele:

·         Verbesserung des Monitorings, insbesondere zur Erfassung geringer Befallsdichten in Deutschland im Rahmen der Beurteilung von Eingrenzungsmaßnahmen

·         die Integration neuer, wirksamer Eingrenzungsmaßnahmen

·         die Erarbeitung von Eingrenzungsprogrammen gemäß der EU-Entscheidung 2006/564/EG

 

Kurzbeschreibung:

Zur Beurteilung der bestehenden Eingrenzungsmaßnahmen ist eine Überprüfung des Monitorings Voraussetzung. Wenige Erfahrungen zum Monitoring liegen bei geringen Populationsdichten vor, wie sie derzeit in Deutschland zu beobachten sind. Im Rahmen dieses Projektes sollen verschiedene Fragestellungen wie der bisher verwendete Fallentypus, weitere Fallentypen sowie Aufstellungsmethoden überprüft werden. Dazu wurden in den Versuchsjahren 2009 und 2010 großräumige Freilandversuche in Bayern und Oberösterreich angelegt. Es wurden signifikante Unterschiede in der Fängigkeit von Fallentypen festgestellt. Im kommenden Versuchsjahr 2011 werden die Ergebnisse zu den fängigsten Fallen und den Aufstellungsmethoden nochmals eingehend überprüft. In einem weiteren Versuch wird die Wirksamkeit längerfristig gelagerte Pheromone untersucht.

 

Außerdem wird der Diabrotica-Flugverlauf für bestehende und neue Befallsgebiete in Deutschland ermittelt, um die Bekämpfungsmaßnahmen zur Eingrenzung zielführend einsetzen zu können.

 

Im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojektverbundes entwickelte Bekämpfungsmethoden und internationale wirksame Verfahren sollen in die Eingrenzungsmaßnahmen integriert werden, um die Wirksamkeit der Eingrenzung zu erhöhen. Es sollen Eingrenzungsmaßnahmen entwickelt werden, die gemäß der EU-Entscheidung 2006/564/EG, Artikel 4a (2) den spezifischen Bedingungen Deutschlands entsprechen. Diese Maßnahmen müssen den topographischen, klimatischen und Anbaubedingungen der jeweiligen Region angepasst und verifiziert werden. Sie sollen eine hohe Effizienz bei gleichzeitigen geringen Aufwendungen und Kosten und einen möglichst geringen Eingriff in bestehende Produktionsbedingungen beinhalten.

 

Durchführung:

·         Versuch 1: Vergleich der Fängigkeit unterschiedlicher Fallentypen
(Pheromonfallen, Fallen mit pflanzlichem Fraßlockstoff, Klebefallen, Insektizidfallen, Gelbtafeln, unterschiedliche Kombinationen)

·         Versuch 2: Vergleich verschieden tiefer Anbringung im Maisfeld (1., 7., 14. Maisreihe)

·         Versuch 3: Überprüfung der Wirksamkeit überjährig gelagerter Pheromone

 

Laufzeit: 2009-2012

 

Projektpartner:

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Institut für Pflanzenschutz, Freising

 

 

  KLPfero   PAL Falle

Zwei der in diesem Projekt untersuchten Fallentypen: KLPflor (links), PALs (rechts)

(Quelle: M. Acker, LfL)

 

 Kontaktdaten (nur mit Passwort zugänglich)

 



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