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Mais-Untersaaten

Untersaaten in Mais: Einfluss auf die Mortalität der Larven des Westlichen Maiswurzelbohrers

 

Ziel:

Untersuchungen zum Einfluss verschiedener Untersaaten auf die Mortalität der Larven des Westlichen Maiswurzelbohrers

 

Hypothese:

Die Larven des Westlichen Maiswurzelbohrers finden die Wurzeln ihrer Wirtspflanzen im Boden u.a. anhand der CO2-Emmissionen wachsender Wurzeln. Wir testen die Hypothese, dass durch eine Diversifizierung der Wurzeltypen die Larven nur zu einem geringeren Teil ihre Wirtspflanzen finden und dadurch eine höhere Mortalität verursacht wird.

 

Kurzbeschreibung:

In Containern (550 l) mit Parabraunerde werden Mais­pflanzen in zwei Reihen (Abstand   70 cm) bis zum Zwei- bzw. Sechsblattstadium angezogen und die Untersaaten (Deutsches Weidelgras, Welsches Weidelgras, Welsches Weidelgras mit Klee (z.B. Weißklee, Gelbklee), Erbsen, Weißklee, Gelbsenf und Sonnenblumen) mittig mit jeweils       20 cm Abstand zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgesät. Düngung und Bewässerung erfolgt nach Bedarf. Die Versuchsansätze werden in jeweils sechs- bis achtfacher Wiederholung angesetzt (je drei bis vier Kontrollen ohne Untersaat und drei bis vier Ansätze mit Untersaat). Pro Container werden dann etwa zwei Wochen später, nach Auflaufen der Untersaat, jeweils 100 Diabrotica-Eier (nicht-diapausierender Stamm aus den USA) eingebracht. Parallel zur Ausbringung der Eier werden im Labor die Schlupfraten ermittelt. Nach 20 Tagen (vor der Verpuppung; Vermeidung von Quarantäneproblemen) wird die Larven­entwicklung erfasst. Dazu werden die Larven in einer Kempson-Anlage aus Bodenproben, die mit einem Stechzylinder um die Maiswurzelballen herum genommen werden, ausgetrieben und die Zahl sowie das Entwicklungsstadium über die Kopfkapselbreiten ermittelt. Die jeweils durch die Kempson-Anlage ausgetriebenen Larvenzahlen werden mittels Varianzanalyse verglichen. Die mittleren Kopfkapselbreiten werden mittels Kontingenztabellen statistisch verrechnet. Die gesamte Erde wird nach Abschluss der jeweiligen Versuche gedämpft, um die nicht erfassten Larven abzutöten.

 

Laufzeit: 2009-2011

 

Projektpartner:

Georg-August Universität Göttingen, Department für Nutzpflanzenwissenschaften, Abteilung Agrarentomologie

 

 

Kurzfassung der Ergebnisse (Diese Datei existiert leider nicht mehr.)


 

  Container   Untersaaten

Container-Versuch Mais mit Untersaaten

(Quelle: Prof. Dr. S. Vidal, GAU Göttingen)

 

 

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