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Aktuelles

Aktuellere Informationen zu Diabrotica finden Sie Pfeilgr hier

Befallssituation in Deutschland 2012 (Stand: 17. Oktober 2012)

Seit dem 12.07.2012 werden wieder die ersten adulten Diabrotica v.v. in Deutschland in den Pheromonfallen festgestellt. Bisher beläuft sich die Anzahl in Baden-Württemberg auf 5872 und in Bayern auf 374 Käfer. Landkreise, die sich in den Eingrenzungszonen befinden, sind wie in den Jahren zuvor wieder betroffen. Weitere Neueinschleppungen wurden mitunter sowohl im Landkreis Erding (Bayern) als auch im Landkreis Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) gemeldet. Zudem wurden erneut 7 Käfer in den Pheromonfallen in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Mit Sachsen hat Diabrotica v.v. ein weiteres Bundesland erreicht. 1 Käfer wurde hier auf einer Raststätte südlich von Dresden - mit hoher Wahrscheinlichkeit über die Autobahn nach Ostdeutschland eingeschleppt - in einer Pheromonfalle nachgewiesen.

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Zulassungssituation

BVL erteilt Zulassung für Biscaya gegen Diabrotica v.v. (Stand: Juli 2012)

Das BVL hat für das Insektzid Biscaya mit dem Wirkstoff Thiacloprid eine zeitlich befristete Zulassung nach Artikel 53 der Verordnung Nr. 1107 / 2009 § 29 des Pflanzenschutzgesetz für den Zeitraum vom 17. Juli bis 13. November 2012 erteilt.

BVL genehmigt für Baden-Württemberg Force 1.5 G gegen Diabrotica v.v. (Stand: März 2012)

Das BVL hat erneut eine zeitlich befristete Genehmigung (vom 30.03. bis 28.7.2012) für das Granulat Force 1.5 G mit dem Wirkstoff Tefluthrin zur Bekämpfung dieses Quranatäneschaderregers an Saatmais in Baden-Württemberg nach Artikel 53 der Verordnung Nr. 1107 / 2009 § 29 des Pflanzenschutzgesetz genehmigt.

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Ergebnisse zu einzelnen Forschungsprojekten online (Stand: April 2012)

Die Kurzfassungen bereits abgeschlossener Forschungsprojekte können direkt über die jeweiligen Projekte bzw. über Projekte des Bundes bzw. Projekte des Landes Bayern abgerufen werden.

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Befallssituation in Deutschland 2011 (Stand: Januar 2012)

In 2011 konnte in Baden-Württemberg ein massenhaftes Auftreten von insgesamt 6121 Käfern (6119 Käfer in Eingrenzungszone, 2 Käfer in Ausrottungszone) verzeichnet werden. Insbesondere die Landkreise Emmendingen, Ortenaukreis und Breisgau-Hochschwarzwald waren wie im Vorjahr zuvor stark betroffen. Die Eingrenzungszone musste um den Landkreis Rastatt ausgeweitet werden, da auch hier erstmals Käfer in den Pheromonfallen registriert wurden.

In Bayern dagegen beläuft sich die Anzahl gefangener Käfer auf insgesamt 174 (173 Käfer in Eingrenzungszone, 1 Käfer in Ausrottungszone). Auch hier musste jedoch die Eingrenzungszone um die Landkreise Rosenheim und Ebersberg vergrößert werden.

In Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem 2010 erstmalig Diabrotica-Befall gemeldet wurde, ist bisher kein Käfer in den Ausrottungsgebieten aufgetreten.

Zwei weitere Bundesländer meldeten in 2011 erstmalig Diabrotica-Auftreten. In Hessen sind im Landkreis Groß-Gerau 354 Käfer gefangen wurden. In Rheinland-Pfalz wurde ein Käfer im Landkreis Mainz-Bingen in einer Pheromonfalle erfasst. Ausrottungsmaßnahmen wurden unverzüglich eingeleitet.

Befallssituation in Deutschland 2011

 

 

Was war zur Bekämpfung von Diabrotica v.v. zugelassen bzw. wurde zeitlich befristet vom BVL im Jahr 2011 genehmigt?

Genehmigungen

BVL genehmigt Spruzit Schädlingsfrei gegen Maiswurzelbohrer im ökologischen Anbau (Stand: Mai 2011)

Das BVL hat eine zeitlich begrenzte Genehmigung (vom 15.06. bis 12.10.2011) für das Pflanzenschutzmittel Spruzit Schädlingsfrei mit den Wirkstoffen Pyrethrine und Rapsöl zur Adultbekämpfung des Westlichen Maiswurzelbohrers an Mais und Zuckermais im ökologischen Anbau zu Ausrottungsmaßnahmen nach § 11 (2) PflSchG „Gefahr im Verzuge" erteilt.

 

BVL genehmigt für Baden-Württemberg Force 1.5 G gegen Maiswurzelbohrer (Stand: April 2011)

Das BVL hat eine zeitlich begrenzte Genehmigung (vom 08.04. bis 07.08.2011) für das Granulat Force 1.5 G mit dem Wirkstoff Tefluthrin zur Bekämpfung des Westlichen Maiswurzelbohrers an Saatmais auf befallsgefährdeten Vermehrungsflächen in Baden-Württemberg nach § 11 (2) PflSchG „Gefahr im Verzuge" erteilt.

 

 

Befallssituation in Deutschland 2010

Auch wenn sich Diabrotica v.v. in Mitteleuropa in den letzten Jahren nur begrenzt auf natürliche Weise weiter ausgebreitet hat, kam es in Deutschland zu einer Vielzahl von Einschleppungen. Im Jahr 2010 wurden zahlreiche Fundes in befallenen Regionen registriert, die sowohl aus Einschleppungen als auch auf das Vorhandensein der Käfer aus dem Vorjahr resultierten; und das mit steigender Tendenz. Gegenüber 2009, wo in Deutschland 318 Käfer mittels Pheromonfallen gefangen wurden, lag die Zahl im Jahr 2010 bereits bei 495 Käfern.

 

Neueinschleppungen wurden 2010 u.a. in Bayern im Landkreis Traunstein, in Baden-Württemberg im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie erstmalig auch an zwei Stellen im Bundesland Nordrhein-Westfalen im Landkreis Köln (nahe des Flughafens Köln-Wahn sowie an der deutsch-niederländischen Grenze) gemeldet.



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